Die Sonne wärmt deine Haut, der Nachmittag gehört dir – nur vor dem Kleiderschrank fehlt noch die Leichtigkeit? Luftige Kleider, ausdrucksstarke Sandalen und entspannte Leinenlooks machen Lust auf einen Sommer ganz nach deinem Gefühl. Es geht nicht darum, dich neu zu erfinden, sondern Looks zu entdecken, in denen du dich unbeschwert und ganz wie du selbst fühlst.
Sechs Fashion-Insider zeigen mit ihren persönlichen Lieblingsstücken, wie unterschiedlich das aussehen kann: farbenfroh, zurückhaltend, feminin oder lässig – aber immer mit Charakter.
Billie Bhatia setzt auf Kleider, die dir Bewegungsfreiheit schenken
Obwohl Billie Bhatias Garderobe zu einem großen Teil aus Schwarz besteht, liebt die Mode- und Beauty-Redakteurin im Sommer kräftige Farben und weite Kleider, die jede Bewegung mitmachen und selbst hektischen Wegen etwas Leichtes geben. Ihre Favoriten sind unkomplizierte Midi- und Maxilängen aus atmungsaktiven Materialien, am liebsten mit großzügigen Silhouetten, die an Kaftane erinnern und ohne aufwendiges Styling auskommen, wenn du morgens schnell aus dem Haus möchtest. Abwechslung entsteht für sie über unterschiedliche Farben und Muster statt über ständig neue Schnitte; Lila gehört allerdings nicht zu ihren persönlichen Lieblingen, was dich daran erinnert, dass auch ein farbenfroher Stil Vorlieben haben darf. Dazu kombiniert sie schlichte Sandalen oder Sneaker, je nachdem, wie viel sie unterwegs sein möchte – eine schöne Orientierung, wenn du dein Kleid vom entspannten Frühstück bis zum langen Stadtspaziergang tragen willst. Drei Begleiter vervollständigen ihren Sommerlook: ein schicker Handfächer, markante goldene Creolen und Sandalen von Prada, die dem fließenden Stoff einen klaren, selbstbewussten Rahmen geben.
Nana Acheampong liebt Slip Dresses und starke Sonnenbrillen
Für Mode- und Celebrity-Stylistin Nana Acheampong bedeutet Sommer vor allem, ihre farbenfrohe Garderobe ohne die vielen zusätzlichen Schichten der kühleren Jahreszeit auszuführen und den einzelnen Kleidungsstücken wieder mehr Raum zu geben. Zu ihren liebsten Begleitern zählen Slip Dresses in Mini- und Midilänge, weil sie sich je nach Anlass unkompliziert lässiger oder eleganter kombinieren lassen und du dafür nicht gleich das gesamte Outfit wechseln musst. Wenn du lieber einzelne Teile kombinierst, liefert ihre zweite Lieblingskombination eine ebenso klare Idee: ein einfarbiger Minirock in einer ausdrucksstarken Farbe zusammen mit einem großzügig geschnittenen Blazer, der die Proportionen spannend macht. Auch ordentlich geschnittene Shorts und sportliche Modelle im Racer-Stil gehören für sie dazu, sodass du zwischen einem etwas angezogeneren Gefühl und einer betont entspannten Variante wählen kannst, ohne auf kurze Silhouetten festgelegt zu sein. Den Abschluss bildet eine auffällige Sonnenbrille, besonders gern von Gucci: ein Accessoire, das bei Nana nicht nebenbei mitläuft, sondern dem gesamten Look seine persönliche Richtung gibt.
Trishna Goklani bringt Urlaubsleichtigkeit in deinen Alltag
Die Social-Media-Beraterin Trishna Goklani beschreibt einen Sommerstil, der sich nach Urlaub anfühlt, auch wenn du gerade durch die Stadt läufst: lockere Formen, bewusst ungezwungene Kombinationen und Farben, die zwischen schlichten Basics hervorblitzen. Selbst bei einem schwarzen Outfit setzt sie gern einen lebendigen Akzent über Jacke oder Accessoires; ein schwarzer Leinenjumpsuit mit beigefarbenem Trenchcoat und smaragdgrünen Sandalen zeigt, wie gezielt eine einzelne Farbe wirken kann. Zu ihren wichtigsten Sommerstücken zählen auffällige Sandalen und Slides, weite Hosen, bedruckte Sonnenhüte und große Sommertaschen – Teile, mit denen du nicht streng abgestimmt aussehen musst, damit dein Outfit trotzdem eine erkennbare Handschrift bekommt. Dazu kommen fließende Sommerkleider von Reformation und großzügige Leinenhemden, wobei ein blaues Modell von Riley Studio zu ihren Favoriten gehört und diese entspannte Stimmung besonders schön aufgreift. Wenn dich ihre Garderobe anspricht, kannst du beim Kombinieren etwas lockerlassen: Nicht jedes Detail braucht dieselbe Farbe oder dieselbe Stilrichtung, solange du dich in der Mischung wohlfühlst.
Abisola Omole zeigt dir die sanfte Seite des Sommers
Kreativdirektorin Abisola Omole verbindet sommerliche Freude nicht automatisch mit leuchtenden Farben: Ein beigefarbenes Kleid kann sich für sie genauso richtig anfühlen wie ein neonoranges Top, denn gute Stimmung braucht keinen vorgeschriebenen Farbcode. In ihrer Auswahl für Amazon Fashion finden sich entsprechend viele neutrale Nuancen und leichte, unkompliziert tragbare Stücke – eine angenehme Inspiration, wenn du im Sommer lieber bei deiner ruhigen Farbwelt bleiben möchtest, statt dich zu kräftigen Tönen zu überreden. Besonders gern trägt sie kurze Tops und Leinen, ergänzt durch Kaschmirshorts und Leinenhemden, die den entspannten Küstenlook des sogenannten Coastal-Grandma-Stils aufgreifen, ohne dass du dafür direkt am Meer sein musst. Interessant ist dabei das Zusammenspiel der Materialien und Längen: Ein kurzes Oberteil bringt eine andere Proportion hinein, während das locker fallende Hemd den Look weich und unangestrengt hält. Für warme Abende setzt sie mit einer hellblauen Tasche von JW PEI einen kleinen Farbakzent, der ihre zurückhaltende Garderobe ergänzt, statt sie vollständig zu verändern.
Ell Richardson kombiniert klare Formen mit lässigen Cargohosen
Content-Creatorin Ell Richardson nutzt den Sommer, um ihre Garderobe auf einfache, aber ausdrucksstarke Silhouetten zu reduzieren – ein Ansatz, der dir entgegenkommen kann, wenn du weniger kombinieren und trotzdem nicht beliebig aussehen möchtest. Ihre bevorzugte Grundlage sind Cargohosen, zu denen sie interessante Tops trägt, sodass bereits zwischen diesen beiden Teilen genug Spannung entsteht und du nicht viele zusätzliche Accessoires brauchst, um einen persönlichen Look zu gestalten. Farblich mag sie warme Brauntöne mit grünen Akzenten, eine Kombination, die eine andere Sommerstimmung eröffnet als helle Sorbetfarben und gerade dann reizvoll ist, wenn du erdige Nuancen ohnehin gern trägst. Goldene Ohrringe, Sonnenbrillen und kleine Taschen runden ihre Outfits ab; die überschaubare Auswahl zeigt dir, wie wenige wiederkehrende Details verschiedene Kombinationen miteinander verbinden können, ohne dass alles gleich aussehen muss. Als festen Sommerbegleiter nennt sie ihre Tye Slides von Dear Frances, deren Form sie sowohl zu weiten Hosen als auch zu übergroßen Kleidern mag und die sie für sonnige Streifzüge durch die Stadt einplant.
Alexandra Miro macht Lust auf Farbe und weite Palazzoformen
Modedesignerin Alexandra Miro sieht im sommerlichen Anziehen eine Gelegenheit, mit ausdrucksstarken Farben und mutigeren Formen zu spielen – besonders auf Reisen, wenn du vielleicht Lust hast, eine sonst seltener gezeigte Seite deines Stils auszuprobieren. Dabei geht es nicht darum, dich zu verkleiden, sondern Kleidungsstücken eine Chance zu geben, die im Alltag manchmal länger am Bügel bleiben, obwohl dich ihre Farbe oder ihr Schnitt sofort angesprochen hat. Ihr smaragdgrünes Gaia-Kleid mit Punkten steht für diese Richtung und ist für sie ein vielseitiger Begleiter zwischen Stadt und Urlaub, der durch Farbe und Muster bereits viel von der Gestaltung übernimmt. Zu ihren Sommerfavoriten zählt außerdem die Charlie-Palazzohose mit markantem geometrischem Print, deren weite Form eine schöne Alternative bietet, wenn du statt eines Kleides lieber eine fließende Hose tragen möchtest. Alexandra kombiniert sie mit einem einteiligen Badeanzug oder einem frischen weißen Hemd – zwei Möglichkeiten, mit denen du dasselbe auffällige Stück einmal urlaubsnah und einmal klarer gestylt wirken lassen kannst.
Vielleicht ist dein Sommerstück ein weites Kleid, vielleicht eine Cargohose oder ein Leinenhemd, das du immer wieder neu kombinierst. Die schönste Gemeinsamkeit dieser sechs Stilideen: Du musst dich weder auf eine Farbe noch auf eine bestimmte Vorstellung von Weiblichkeit festlegen. Nimm dir die Kombinationen mit, die dich wirklich ansprechen, und lass den Rest vorbeiziehen. Ein guter Sommerlook darf auffallen – vor allem aber darf er sich nach dir anfühlen.
