Sonne auf deinen Schultern, Lust auf Leichtigkeit – und deine Haare? Die müssen dir nicht ständig ins Gesicht fallen. Mit einer Haarklammer nimmst du die Längen zurück und verleihst deinem Look eine persönliche Note. Diese elf Frisuren schenken dir Inspiration für dein Sommerstyling, damit mehr Zeit für das bleibt, worauf du wirklich Lust hast.
Von locker hochgesteckt bis romantisch geflochten: Diese elf Frisuren zeigen dir, wie unterschiedlich du Haarclips tragen kannst – mit unkomplizierten Handgriffen und schönen Ideen für deinen Sommer.
French Twist mit weichen Konturen
Ein French Twist wirkt elegant, ohne streng sein zu müssen: Fasse deine Haare tief am Hinterkopf zusammen, drehe die Längen nach oben ein und befestige die entstandene Rolle mit einer länglichen Haarklammer. Bei sehr langem Haar kannst du die Spitzen vorsichtig unter die Drehung legen, während kürzere Enden ruhig etwas herausschauen dürfen. Lass vorne einige feine Strähnen frei und lockere die Partie am Oberkopf behutsam mit den Fingerspitzen, wenn du dir eine weichere Silhouette wünschst. Für ein Dinner passt ein Clip mit Perlen oder metallischem Schimmer; zu einem entspannten Alltagslook kannst du dasselbe Styling mit einer schlichten Klammer tragen.
Messy Bun mit auffälligem Clip
Beim Messy Bun darf dein Haar aussehen, als hättest du es ganz nebenbei zusammengesteckt: Sammle die Längen im Nacken, drehe sie locker ein und lege sie zu einem ungezwungenen Knoten. Halte diesen mit einer Hand fest und setze die Klammer seitlich so an, dass sie sowohl einen Teil des Dutts als auch Haare darunter greift. Einzelne Spitzen und lockere Strähnen gehören zum Charakter der Frisur, deshalb brauchst du nicht jedes kleine Härchen wieder einzufangen. Wenn du möchtest, gibst du vor dem Formen etwas Haarspray ins Haar und wählst anschließend eine gemusterte oder kräftig gefärbte Klammer als sichtbaren Akzent.
Half-Up für offene Längen
Ein Half-Up ist ideal, wenn du deine Haare offen genießen möchtest, die vorderen Partien aber beim Lesen, Essen oder Unterwegssein lieber zurücknimmst. Führe das obere Haar mit den Fingern nach hinten und schließe dort eine Klammer, deren Größe zu der aufgenommenen Partie passt. Bei Wellen oder Locken bleibt die natürliche Bewegung in den offenen Längen erhalten; mit einem Kamm kannst du den oberen Bereich dagegen bewusster glatt gestalten. Für eine Variante mit Wet-Look verteilst du etwas Stylinggel in der zurückgenommenen Partie, während du für ein weiches Finish einfach auf eine lockere Form und wenig Zug setzt.
Geflochtener Half-Up mit romantischem Gefühl
Wenn du deinem Half-Up mehr Details geben möchtest, trennst du rechts und links jeweils eine seitliche Strähne ab und flechtest beide nach hinten. Führe die kleinen Zöpfe am Hinterkopf zusammen und befestige sie mit einer dekorativen Klammer, während die übrigen Haare offen bleiben. Gerade bei langen Haaren entsteht ein schöner Kontrast zwischen dem klaren Flechtmuster und den beweglichen Längen, den du mit einer zurückhaltenden Klammer betonen kannst. Plane für diese Variante etwas mehr Ruhe ein als für einfaches Zurückstecken und flechte zunächst lieber überschaubare Partien, damit du die Frisur bequem mit beiden Händen formen kannst.
Side Twists mit bunten Mini-Klammern
Für Side Twists teilst du vorne einige schmale Haarpartien ab, drehst sie einzeln leicht nach hinten und befestigst jede mit einem kleinen Clip. Die übrigen Haare bleiben offen, sodass die eingedrehten Strähnen sichtbar sind und dein Look seinen verspielten Retro-Charakter bekommt. Du kannst auf beiden Seiten ähnlich arbeiten oder nur wenige Partien zurücknehmen, wenn du zunächst einen dezenten Akzent ausprobieren möchtest. Wähle beispielsweise Klammern in einer Farbe deines Oberteils oder kombiniere verschiedene sanfte Töne miteinander; entscheidend ist nicht eine bestimmte Anzahl, sondern dass dir die Verteilung gefällt und sich nichts unangenehm gespannt anfühlt.
Lockere Zöpfe mit farbigen Akzenten
Locker geflochtene Haare bekommen durch kleine Klammern eine persönliche Note, ohne dass du das Flechtmuster selbst verändern musst. Ob du Dutch Braids oder einzelne schmale Zöpfe zwischen offenen Haaren bevorzugst: Style zuerst die gewünschte Grundform und ergänze die Clips anschließend als dekorative Details. Setze sie so, dass sie gut greifen, aber die geflochtenen Partien nicht unter ihrem Gewicht nach unten ziehen. Wenige farbige Akzente lassen das Muster sichtbar und wirken besonders schön, wenn du einen Ton aus deinem Outfit aufgreifst; für eine verspieltere Variante kannst du unterschiedliche Farben bewusst miteinander mischen.
Zurückgestecktes Haar mit zwei Gesichtssträhnen
Der besondere Reiz dieses Looks liegt im Gegensatz zwischen zurückgenommenem Haar und zwei frei fallenden Strähnen, die dein Gesicht weich rahmen. Trenne die vorderen Partien zuerst ab, führe das übrige Haar nach hinten und befestige es dort locker eingedreht mit einer passenden Haarklammer. Auch mit Locken kannst du diese Idee umsetzen, ohne deine natürliche Struktur glatt zu ziehen: Lass die beiden Vordersträhnen einfach in ihrer eigenen Form fallen. Wie schmal oder etwas voller du sie abteilst, entscheidet über den Ausdruck der Frisur – probiere vor dem Feststecken aus, welche Variante dir im Spiegel besonders gut gefällt.
Tiefer Pferdeschwanz mit schöner Klammer
Für einen tiefen Pferdeschwanz mit Clip sammelst du deine Haare im Nacken und schließt die Klammer an der Stelle, an der du sonst ein Haargummi platzieren würdest. Ob das ohne zusätzliche Befestigung funktioniert, hängt davon ab, wie gut die Klammer deine Haarmenge greifen kann; ein schönes Modell allein bedeutet noch keinen sicheren Halt. Prüfe deshalb mit einer kleinen Kopfbewegung, ob die Partie angenehm sitzt und nicht sofort herausrutscht. Die Längen bleiben frei, während der sichtbare Clip den schlichten Look verändert – eine schöne Möglichkeit, wenn du dein Haar zusammennehmen, aber nicht vollständig hochstecken möchtest.
Double Clip als doppeltes Detail
Mit zwei Clips kannst du deinen tief zusammengefassten Haaren einen eigenständigen Akzent geben und die Befestigung auf mehrere Stellen verteilen. Sammle dafür die Längen im Nacken und platziere die Klammern so, dass beide tatsächlich Haare mitfassen, statt nur nebeneinander aufzuliegen. Unterschiedliche Formen dürfen miteinander harmonieren: Du kannst etwa eine gemeinsame Farbe wählen und die Modelle ansonsten bewusst verschieden halten. Achte beim Ausprobieren darauf, dass die Klammern weder gegeneinander drücken noch an einzelnen Strähnen ziehen, denn zusätzlicher Halt ist nur dann angenehm, wenn sich die gesamte Frisur auch bei Bewegung bequem anfühlt.
Low Bun Twist mit sanftem Schwung
Beim Low Bun Twist formst du deine Haare zunächst tief im Nacken zu einem lockeren Knoten und führst die verbleibenden Haarenden anschließend nach oben. Befestige diese hochgelegte Partie mit einer Klammer, die zugleich genug vom darunterliegenden Haar greift, damit die Form zusammenbleibt. Im Unterschied zum bewusst ungeordneten Messy Bun darf dieser Look etwas ruhiger wirken, wobei du die Haare keinesfalls fest nach hinten ziehen musst. Zu einem schlichten Oberteil kommen deine Ohrringe dadurch schön zur Geltung, und mit einem dezenten oder dekorativen Clip kannst du selbst bestimmen, wie zurückhaltend oder festlich du die Frisur tragen möchtest.
Beach Waves mit floraler Haarklammer
Wenn du weiche Beach Waves trägst, kannst du ihre Bewegung sichtbar lassen und trotzdem die vorderen Haare mit einer floralen Klammer zurücknehmen. Führe die gewünschten Partien locker nach hinten, ohne sie straff zu kämmen, und befestige sie dort mit einem Clip in Blütenform. Die offenen Längen bleiben der Mittelpunkt, während das Accessoire einen sommerlichen Akzent setzt und dir einige Strähnen aus dem Gesicht hält. Zu einem luftigen Kleid wirkt die Kombination verspielt, zu einem schlichten Top setzt sie ein bewusstes Detail – du brauchst dafür weder die gesamte Haarmenge hochzustecken noch jede Welle exakt auszurichten.
Vielleicht wird ein lockerer Half-Up dein täglicher Begleiter, vielleicht entdeckst du den French Twist für lange Sommerabende. Du musst nicht alle elf Varianten beherrschen, um Freude an ihnen zu haben: Wähle die Frisur, die zu deinem Haar und deiner Stimmung passt. Eine schöne Klammer und ein paar entspannte Handgriffe können schon genügen.
